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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Schweizer Aktien erholten sich leicht, wobei der SMI-Index um 0,5% zulegte, da die Analystenbewertungen für Unternehmen wie Sandoz, Nestlé und Richemont positiv waren. Der Schweizer Franken schwächte sich leicht ab, nachdem die Inflationsdaten für Oktober Preise nahe Null auswiesen. Die Märkte wurden durch Anzeichen einer Deeskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China unterstützt, obwohl die Unsicherheit aufgrund des anhaltenden Stillstands der US-Regierung und gemischte Wirtschaftssignale die Anleger zurückhaltend stimmten. Die Ölpreise stiegen, nachdem die OPEC+ ihre Fördermengen beibehalten hatte, während die asiatischen Märkte angesichts der Entwicklungen im Handelskrieg eine gemischte Performance zeigten.
Die Eurozone erholt sich langsam von der Nachfrageschwäche, die nach der Invasion Russlands und den Energiepreisschocks einsetzte. Deutschland liegt mit seinem stagnierenden Wachstum deutlich hinter den anderen großen Volkswirtschaften zurück, während Frankreich, Spanien und Italien bescheidene Verbesserungen verzeichnen. Die deutsche Industrie meldet etwas weniger Nachfrageprobleme, aber die Dienstleister schwächeln, und die Schaffung von Arbeitsplätzen bleibt unzureichend. Die Kapazitätsauslastung bleibt in der gesamten Eurozone unter dem langfristigen Durchschnitt, was trotz einiger positiver Indikatoren bei den Aufträgen für Investitionsgüter auf anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen hindeutet.
Die deutschen Milcherzeuger warnen vor drohenden Betriebsschließungen aufgrund des starken Preisverfalls bei Milcherzeugnissen, insbesondere bei Butter, die auf den niedrigsten Stand seit über zwei Jahren gefallen ist. Die Milchanlieferungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % gestiegen, während die Preise erheblich gesunken sind, was zu einer wirtschaftlichen Krise geführt hat, in der die Produktionskosten nicht mehr gedeckt werden können. Vertreter der Branche befürchten, dass die Marktbedingungen zu Liquiditätsproblemen und Zwangsschließungen von Milchviehbetrieben führen werden.
Der Aktienkurs der R&S-Gruppe ist seit September von 40 auf 27 Franken gefallen, da die institutionellen Anleger nach der starken jüngsten Performance Gewinne mitnahmen. Die Korrektur wird auf Verzögerungen beim Produktionshochlauf im polnischen Werk zurückgeführt und wird trotz des derzeitigen Drucks auf die Aktie als potenzielle Kaufgelegenheit gesehen.
Der Schweizer Glasverpackungshersteller Vetropack hat eine deutliche Gewinnwarnung herausgegeben, die zeigt, dass die erwartete Erholung nicht eingetreten ist und das Unternehmen Produktionslinien stilllegen muss. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 7,2 % und ein fast halbiertes Betriebsergebnis, wobei die Kosten dem Management davonlaufen. Trotz Sonderkosten in Höhe von 24 Mio. CHF im Jahr 2024 für die Schliessung des Werks in St. Prex warnt das Unternehmen nun vor einem deutlich tieferen Jahresgewinn als bisher erwartet.
Das verarbeitende Gewerbe in China schrumpfte den siebten Monat in Folge. Der PMI sank auf 49,0 Punkte, blieb damit hinter den Erwartungen der Analysten zurück und erreichte ein Sechsmonatstief. Während sich der Dienstleistungssektor leicht erholte, gibt der anhaltende Abschwung in der Industrie Anlass zur Sorge über eine Erosion des Privatsektors und eine mögliche Deflation. Das Versprechen der Regierung, den Binnenkonsum anzukurbeln, stößt auf Skepsis, da sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal auf 4,8 % verlangsamte und Analysten den wirtschaftlichen Erholungspfad Chinas nach Pandemie und Handelskrieg in Frage stellen.
Lidl kündigt eine umfangreiche Expansion in der Schweiz an und plant die Eröffnung von über 100 neuen Filialen, um in den nächsten 7-10 Jahren von 190 auf 300 Standorte zu wachsen. Die Expansion wird 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen und umfasst ein drittes Verteilzentrum in Roggwil. Das Unternehmen meldet ein starkes Umsatzwachstum und unterstreicht sein Engagement, durch Effizienzsteigerungen und strategisches Margenmanagement die niedrigsten Preise anzubieten.
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) notierte niedriger, während die US-Märkte ihre Rekordrallye fortsetzten. Die Tech-Giganten Amazon und Apple sorgten mit starken Gewinnen für Kursgewinne an der Wall Street, während Schweizer Uhrenhersteller und Rohstoffunternehmen aufgrund schwacher chinesischer Daten nachgaben. Gold hielt sich trotz der jüngsten Volatilität über der 4000-Dollar-Marke, wobei die Prognosen der Analysten unterschiedlich ausfielen. Die Währungs- und Rohstoffmärkte zeigten moderate Bewegungen, wobei der Ölpreis anstieg und der Schweizer Franken stabil gehandelt wurde.
Die Schweizer Krankenversicherer zeigen sich in der Praxis nachsichtig, obwohl die Vertragsbedingungen harte Sanktionen für erstmalige Verstöße gegen die Hausarztpflicht vorsehen. Vier große Versicherer haben zwar ein strenges Kleingedrucktes, zeigen aber in der Regel Verständnis für anfängliche Fehler, wobei die meisten vor Sanktionen Verwarnungen und Aufklärung anbieten. Die Groupe Mutuel zeichnet sich durch die verbraucherfreundlichste Politik aus, die Sanktionen erst ab dem dritten Verstoß vorsieht.
Es wird erwartet, dass Saudi-Arabien die offiziellen Verkaufspreise für seine Rohölexporte nach Asien im Dezember aufgrund des steigenden OPEC+-Angebots und der schwächeren Benchmark-Preise im Nahen Osten um 1,20 bis 1,50 USD pro Barrel senken wird. Die Preissenkung für Arab Light Crude würde den Aufschlag gegenüber der Oman/Dubai-Benchmark auf ein Mehrmonatstief bringen. Die Entscheidung folgt auf die erwartete Produktionssteigerung der OPEC+ und erfolgt inmitten der Unsicherheit über die russischen Lieferungen an Indien und China aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil.

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